Anordnung dos FirstcrnhiinmelS und die Gestirneaus, und enthielt 1080 Positionen für das Jahr 128 vorunserer Zeitrechnung. In Hipparchs Commentar zum Aratuösind alle Positionen, wahrscheinlich mehr durch die Aequa-torial-Armille als durch das Astrolabium bestimmt, aufden Acguator nach Rectasccnsion und Abweichungbezogen; in dem Sternverzeichniß des PtolcmäuS, das manganz dem Hipparchus nachgebildet glaubt und das mit 5sogenannten Nebeln 1025 Sterne enthält, sind sie an dieEkliptik " nach Angaben von Längen und Breitengeknüpft. Wenn man die Zahl der Firsternc des Hipparch-Ptolemäischen Verzeichnisses (Almagest oü, Halma 1'. II.p. 83):
Itc Gr. 2te Gr. 3te Gr. 4te Gr. 5te Gr. 6te Gr.
15 45 208 474 217 49mit den oben gegebenen Zahlen von Argelander ver-gleicht, so zeigt sich neben der zu erwartenden Vernachlässi-gung von Sternen 5ter und 6tcr Größe ein sonderbarerReichthum in den Classen 3ter und 4ter. Die Unbe-stimmtheit in den Schätzungen der Lichtstärke in ältererund neuerer Zeit macht freilich jede unmittelbare Ver-gleichung unsicher.
Wenn das sogenannte Ptolemäische Firstern-Verzeichnißnur den 4ten Theil der in RhoduS und Alerandricn dembloßen Auge sichtbaren Sterne enthält und wegen der fehler-haften Präcessions-Reduction Positionen darbietet, alswären sie im Jahr 63 unserer Zeitrechnung bestimmt,so haben wir in den unmittelbar folgenden 16 Jahr-hunderten nur drei für ihre Zeit vollständige und ori-ginelle Sterncataloge: den des Ulugh Beg (1437), des