Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
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haben Struve und Mangel diesen Begleiter bei Tagegesehen^, eben so einmal Encke und Argclander.

Die Ursach der mächtigen Wirkung der Fernröhre zueiner Zeit, wo durch vielfache Reflexion das diffuse Licht ^der Atmosphäre hinderlich ist, hat mancherlei Zweifel erregt.Als optisches Problem interessirte sie auf das lebhafteste dender Wissenschaft so früh entrissenen Bessel. In seinem langenBriefwechsel mit mir kam er oft daraus zurück, und bekannte,keine ihn ganz befriedigende Lösung finden zu können. Ichdarf auf den Dank meiner Leser rechnen, wenn ich ineiner Anmerkung^ Arago's Ansichten einschalte, wie die-selben in einer der vielen Handschriften enthalten sind,welche mir bei meinem häufigen Aufenthalte in Paris zubenutzen erlaubt war. Nach der scharfsinnigen Erklärungmeines vieljährigen Freundes erleichtern starke Vergrößerun-gen daö Auffinden und Erkennen der Firsterne, weil sie,ohne das Bild derselben merkbar auszudehnen, eine größereMenge des intensiven Lichte'S der Pupille zuführen, aberdagegen nach einem anderen Gesetze auf den Lustraumwirken, von welchem sich der Firstern abhebt. Das Fern-rohr, indem es gleichsam die erleuchteten Theile der Luft,welche das Objectiv umfaßt, von einander entfernt, ver-dunkelt das Gesichtsfeld, vermindert die Intensität seiner Er-leuchtung. Wir sehen aber nur durch den Unterschied desLichtes des Fixsternes und des Luftseldes, d. h. derLuftmasse, welche ihn im Fernrohr umgiebt. Ganz andersals der einfache Strahl des Firsternbildes verhalten sich Plwnetenscheibcn. Diese verlieren in dem vergrößerndenFernrohr durch Dilatation ihre Licht-Intensität eben so wiedas Luftfeld fl'airiz aoiiomrch. Noch ist zu erwähnen, daß