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kein Instrument auflösen konnte, sind durch dieses herrlicheTelescop in Sternschwärme aufgelöst; die Gestalt andererNebelflecke ist in ihren wahren Umrissen nun zum erstenMal erkannt worden. Eine wundersame Helligkeit (Licht-masse) wird von dein Spiegel ausgegossen.
Morin, der mit Gascoigne (vor Picard und Auzout)zuerst das Fernrohr mit Meßinstrumenten verband, sielgegen 1633 auf den Gedanken Gestirne bei Hellem Tagetelescopisch zu beobachten. „Nicht Tycho's große Arbeitüber die Position der Firsterne, indem dieser 1582, also23 Jahre vor Erfindung der Fernröhre, VenuS bei Tagemit der Sonne und bei Nacht mit den Sternen verglich;sondern", sagt Morin selbst „der einfache Gedanke,daß, wie Venus, so auch Arcturus und andere Firsterne,wenn man sie einmal vor Sonnenaufgang im Felde desFernrohrs hat, nach Sonnenausgang am Himmelsgewölbeverfolgt werden können: habe ihn zu einer Entdeckung ge-führt, welche für die Längen-Bestimmungen auf dem Meerewichtig werden möge. Niemand habe vor ihm die Fir-sterne in Angesicht der Sonne auffinden können." Seitder Ausstellung großer Mittags - Fernröhre durch Römer(1691) wurden Tagesbeobachtungen der Gestirnehäufig und fruchtbar, ja bisweilen selbst auf Messungvon Doppclsternen mit Nutzen angewandt. Struve be-merkt^, er habe in dem Dorpater Refractor mit An-wendung einer Vergrößerung von 320 Mal die kleinstenAbstände überaus schwacher Doppelsterne bestimmt, bei soHellem Crepuscularlichte, daß man um Mitternachtbequem lesen konnte. Der Polarstern hat in nur 18" Ent-fernung einen Begleiter 9ter Größe; im Dorpater Refractor