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selbst bis zu seinen obersten Schichten strahlen frei gegenden Himmelsraum. Der Wärme-Verlust, den sie erleiden,entsteht aus dem thermischen Unterschiede des Himmels-raums und der Luftschichten, aus der Schwäche der Gegen-strahlung. Wie ungeheuer"' würde dieser Verlust sein, wennder Weltraum, statt der Wärme, welche wir durch — 69"eines Quecksilber-Thermometers nach Centestmal-Graden be-zeichnen, eine viel niedrigere, z. B. —800°, oder gar einemehrere tausendmal geringere Temperatur hätte!
Es bleibt uns übrig noch zwei Betrachtungen über dasDasein eines den Weltraum füllenden Fluidums zu ent-wickeln, von denen die eine, schwächer begründete, auf einebeschränkte Durchsichtigkeit des Weltraumes; dieandere, auf unmittelbare Beobachtung gestützt und nume-rische Resultate liefernd, sich auf die regelmäßig verkürzteUmlaufszeit des Enckischen Cometen bezieht. Olbersin Bremen und, wie Struve bemerkt, achtzig Jahre früherLoys de Cheseaur in Genf^ machten auf das Dilemmaaufmerksam: es müsse, da man sich in dem unendlichenWelträume keinen Punkt denken könne, der nicht einen Fir-stern, d. i. eine Sonne, darböte, entweder das ganze Him-melsgewölbe, wenn das Licht vollständig ungeschwächt zuunö gelangte, so leuchtend als unsere Sonne erscheinen;oder, wenn dem nicht so sei, eine Lichtschwächung imDurchgang durch den Weltraum angenommen werden, eineAbnahme der Licht-Intensität in stärkerem Maaße als indem umgekehrten Verhältnis; des Quadrats der Entfernung.Indem wir nun einen solchen den ganzen Himmel fastgleichförmig bedeckenden Lichtglanz, dessen auch Halleynach einer von ihm verworfenen Hypothese gedenkt, nicht
ZI. o. Humboldt. KoSmos. III. 4