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3 (1850)
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bemerken; so muß, nach Cheseaur, Olbers und Struve,der Weltraum keine vollkommene und absolute Durchsichtig-keit haben. Resultate, die Sir William Herschcl aus Stern-Aichungcn^ und aus sinnreichen Untersuchungen über dieraumdurchdringende Kraft seiner großen Fernrohre gezogen,scheinen zu begründen: daß, wenn das Licht des Sirius aufseinem Wege zu uns durch ein gasförmiges oder ätherischesFluidum auch nur um geschwächt würde; diese Annahme,welche daö Maaß der Dichtigkeit eines lichtschwächcndenFluidums gäbe, schon hinreichen könnte die Erscheinungen, wiesie sich darbieten, zu erklären. Unter den Zweifeln, welche derberühmte Verfasser der neuen Outlines ok.Astronom)'gegen Olbers und Struve ausstellt, ist einer der wichtigsten,daß sein zwanzigsüßiges Telescop in dem größten Theileder Milchstraße, in beiden Hemisphären, ihm die kleinstenSterne auf schwarzem Grunde projicirt^ zeigt.

Einen besseren und, wie schon oben gesagt, durch un-mittelbare Beobachtung begründeten Beweis von dem Da-sein eines widerstandleistcnden, hemmenden Fluidums^'liefern der Enckische Comet und die scharfsinnigen, sowichtigen Schlußfolgcn, auf welche derselbe meinen Freundgeleitet hat. Das hemmende Mittel muß aber von demalles durchdringenden Lichtäther verschieden gedacht wer-den: weil dasselbe nur Widerstand leisten kann, indem es daöStarre nicht durchdringt. Die Beobachtungen erfordern zurErklärung der verminderten Umlaufszeit (der vermindertengroßen Are der Ellipse) eine Tangentialkraft, und dieAnnahme des widerstehenden Fluidums gewährt diese amdirektesten. Die größte Wirkung äußert sich in den nächsten25 Tagen vor dem Durchgange des Cometcn durch das Perihel,