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3 (1850)
Entstehung
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lebhaft angeregten Problemes ab: sind die Nebelflecke fort--schreitenden Gestaltungsprocessen unterworfen, indem sich inihnen der Welt dun st um einen oder um mehrere Kerne,nach AttractionS-Gesetzen, verdichtet? Durch eine solche Ver-dichtung des kosmischen Nebels nämlich muß, wie beijedem Uebergange des Gasförmigen und Flüssigen zum Star-ren, Wärme entbunden werden. ^ Wenn nach den neuestenAnsichten, nach den wichtigen Beobachtungen von Lord Rosseund Bond, es wahrscheinlich wird, daß alle Nebelflecke,selbst die, welche durch die größte Kraft der optischen In-strumente noch nicht ganz aufgelöst wurden, dicht zusam-mengedrängte Stern schwärme sind, so wird der Glaubean diese perpetuirlich anwachsende Wärme-Erzeugung aller-dings etwas erschüttert. Aber auch kleine starre Weltkörper,die in Fernröhren als unterschcidbare leuchtende Punkte auf-glimmen, können zugleich ihre Dichte verändern, indem siesich zu größeren Massen verbinden; ja viele Erscheinungen,welche unser eigenes Planetensystem darbietet, leiten zu derAnnahme, daß die Planeten aus einem dunstförmigen Zu-stande erstarrt sind, daß ihre innere Wärme dem Gestal-tungsprocesse der geballten Materie ihren Ursprung verdankt.

Es muß auf den ersten Anblick gewagt erscheinen, eineso grausenvoll niedrige Temperatur des Weltraums,welche zwischen dem Gefrierpunkt des Quecksilbers und demdes Weingeistes liegt, den bewohnbaren Klimaten desErdkörperS, dem Pflanzen- und Thierleben, wenn auch nurmittelbar, wohlthätig zu nennen; aber um die Richtig-keit des Ausdrucks zu begründen, braucht man nur'an dieWirkung der Wärme-Ausstrahlung zu denken. Unsere durchden Sonnenkörper erwärmte Erdoberfläche und der Luftkreis