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unseres Planetensystems, von geognostischen Vorgängen beider Erhebung der äußersten Erdschichten als Continente undGebirgsketten. Unsere Kcnntniß von der Urzeit der physika-lischen Weltgeschichte reicht nicht hoch genug hinauf, um daöjetzt Daseiende als etwas Werdendes zu schildern. ^
Wo demnach der Kausalzusammenhang der Erscheinun-gen noch nicht hat vollständig erkannt werden können, istdie Lehre vom KoSmos oder die physische Weltbeschrei-bung nicht eine abgesonderte Disciplin aus dem Gebietder Naturwissenschaften. Sie umfaßt vielmehr dieses ganzeGebiet, die Phänomene beider Sphären, der himmlischenund der tellurischen; aber sie umfaßt sie unter dem einigenGesichtspunkte des Strebcns nach der Erkenntniß einesWeltganzen. ^ Wie „bei der Darstellung des Geschehenenin der moralischen und politischen Sphäre der Geschichts-forscher ^ nach menschlicher Ansicht den Plan der Welt-regicrung nicht unmittelbar erspähen, sondern nur an denIdeen erahnden kann, durch die sie sich offenbaren"; sodurchdringt auch den Naturforscher bei der Darstellung derkosmischen Verhältnisse ein inniges Bewußtsein, daß die Zahlder welttreibenden, der gestaltenden und schaffenden Kräftekeineöweges durch das erschöpft ist, was sich bisher ausder unmittelbaren Beobachtung und Zergliederung der Er-scheinungen ergeben hat.