Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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unvollkommene Zustand so vieler Theile unseres Naturwissenssetzt der Lösung jener Aufgabe unüberwindliche Schwierigkeitenentgegen. Die Unvollendbarkeit aller Empirie, die Unbegrenzt-heit der Beobachtungösphäre macht die Aufgabe, das Ver-änderliche der Materie aus den Kräften der Materie selbst zuerklären, zu einer unbestimmten. Das Wahrgenommeneerschöpft bei weitem nicht das Wahrnehmbare. Wenn wir,um nur an die Fortschritte der uns näheren Zeit zu erinnern,das unvollkommene Naturwissen von Gilbert, Robert Bohleund Hales mit dem jetzigen vergleichen, wir dazu der mitjedem Jahrzehend zunehmenden Schnelligkeit des Fortschrittesgedenken; so erfassen wir die periodischen, endlosen Umwan-delungen, welche allen physikalischen Wissenschaften nochbevorstehen. Reue Stoffe und neue Kräfte werden entdecktwerden. Wenn auch viele Naturprocesse, wie die des Lichts,der Wärme und des Electro-Magnetismus, aus Bewegung(Schwingungen) reducirt, einer mathematischen Gedanken-entwickelung zugänglich geworden sind; so bleiben übrig dieoft erwähnten, vielleicht unbezwingbaren Aufgaben von derUrsach chemischer Stoffverschiedcnhcit, wie von der scheinbarallen Gesetzen entzogenen Reihung in der Größe, der Dich-tigkeit, Achsenstcllung und Bahn-Ercentricität der Planeten,in der Zahl und dem Abstände ihrer Satelliten, in der Ge-stalt der Eontinentc und der Stellung ihrer höchsten Berg-ketten. Die hier beispielsweise genannten räumlichen Verhält-nisse können bisher nur als etwas tatsächlich in der NaturDaseiendes betrachtet werden. Sind die Ursachen und dieVerkettung dieser Verhältnisse noch nicht ergründet, so nenneich sie darum aber nicht zufällig. Sie sind das Resultatvon Begebenheiten in den Himmelöräumcn bei Bildung