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ist in seiner kosmischen Anwendung nicht auf die uranolo-gische Sphäre beschränkt, eS beherrscht auch die tcllurischenErscheinungen in zum Theil noch unerforschten Richtungen;eS giebt den Schlüssel zu periodischen Bewegungen im Oceanund in der Atmosphäre zu der Lösung von Problemender Kapillarität, der EndoSmose, vieler chemischer, elektro-magnetischer und organischer Processe. Newton ^ selbstunterschied schon die Massen-Anziehung, wie sie sich inden Bewegungen aller Wcltkörper und in den Phänomenender Ebbe und Fluth äußert, von der Moleeular-Anzie-hung, die in unendlich kleiner Entfernung und bei derinnigsten Berührung wirksam wird.
Auf diese Weise zeigt sich unter allen Versuchen, dasVeränderliche in der Sinnenwelt auf ein einziges Grundprin-cip zurückzuführen, die Lehre von der Gravitation alsder umfassendste und kosmisch viclvcrhcißendste. Allerdingslassen sich, trotz der glänzenden Fortschritte, welche in neuerenZeiten in der Stöchiometrie (in der Rechenkunst mit chemischenElementen und in den Volum-Verhältnissen der gemengtenGas-Arten) gemacht sind, noch nicht alle physikalischenTheorien der Stofflehrc auf mathematisch bestimmbare Er-klärungsgründe zurückführen. Empirische Gesetze sind aufge-funden, und nach den weitverbreiteten Ansichten der Atomistikoder Corpuscular-Philosophie ist manches der Mathematikzugänglicher geworden; aber bei der grenzenlosen Hctero-geneität der Stoffe und den mannigfaltigen Aggregations-Zuständen der sogenannten Massentheilchen sind die Beweisejener empirischen Gesetze noch keincswegeö aus der Theorieder Contact-Anziehung mit der Gewißheit zu ent-wickeln, welche die Begründung von Kepler's drei großen