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3 (1850)
Entstehung
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dritten und vierten Theil des berühmten Werkes I>rinei-PCS (lo Ik> vlii losoplrie versetzt.

Der Kosmotlivoros von Huygens, der erst nachseinem Tode erschienen ist, verdient, trotz seines bedeutungs-vollen Namens, in dieser Aufzählung kosmologischer Ver-suche kaum genannt zu werden. Es sind Träume undAhndungen eines großen ManneS über die Pflanzen- undThierwelt auf den fernsten Weltkörpcrn, besonders über diedort abgeänderte Gestalt des Menschengeschlechts. Manglaubt Kcplcr's 8 omnium astronomioum oder Kircher's«statische Reise zu lesen. Da Huygens schon, ganz wiedie Astronomen unserer Zeit, dem Monde alles Wasser^und alle Lust versagte, so ist er über die Eristenz desMond menschen noch verlegener als über die Bewohnerderdunst- und wolkenreichcn" ferneren Planeten.

Dem unsterblichen Verfasser dcö Werkes I>lrilo5opliiavNaturalis I'rineipia matlxzmatioa gelang es denganzen uranologischen Theil dcö Kosmos durch die An-nahme einer einigen alles beherrschenden Grundkraft der Be-wegung in dem Causalzusammenhange seiner Erscheinungenzu erfassen. Newton zuerst hat die physische Astronomie zuder Lösung eines großen Problems der Mechanik, zu einermathematischen Wissenschaft erhoben. Die Quantität derMaterie in jeglichem Weltkörper giebt das Maaß seiner an-ziehenden Kraft: einer Kraft, die in umgekehrtem Verhält-nis; des Quadrats der Entfernung wirkt und die Größeder Störungen bestimmt, welche nicht bloß die Planeten,sondern alle Gestirne der Himmelöräume auf einander aus-üben. Aber das newtonische, durch Einfachheit und Allge-meinheit so bewundernswürdige Theorem der Gravitation