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eine Bewegung des Mittels zwischen dein Gesicht und demgesehenen Gegenstande, nicht durch Ausflüsse aus dem Gegen-stande oder dem Auge. Mit dem Sehen wird das Hörenverglichen, da der Schall ebenfalls eine Folge der Luft-erschüttcrung ist.
Aristoteles, indem er lehrt, durch die Thätigkeit derdenkenden Vernunft in dem Besondcrn der wahrnehmbarenEinzelheiten das Allgemeine zu erforschen, umfaßt immerdas Ganze der Natur, und den inneren Zusammenhangnicht bloß der Kräfte, sondern auch der organischen Gestal-ten. In dem Buche über die Theilc (Organe) der Thicrespricht er deutlich seinen Glauben an die Stufenleiter derWesen auö, in der sie von niederen zu höheren Formenaufsteigen. Die Natur geht in ununterbrochenem, fortschrei-tendem Entwickelungsgange von dem Unbelebten (Elcmcn-tarischen) durch die Pflanzen zu den Thiercn über: zunächst„zu dem, was zwar noch kein eigentliches Thier, aber sonahe mit diesem verwandt ist, daß es sich im ganzen wenigvon ihm unterscheidet." ^ In he», Ucbcrgange der Bildun-gen „sind die Mittelstufen fast unmerklich." ^ Daö großeProblem des KosmvS ist dem Stagiriten die Einheit derNatur. „In ihr", sagt er ^ mit sonderbarer Lebendigkeitdes Ausdrucks, „ist nichts zusammenhangslos Eingeschobeneswie in einer schlechten Tragödie".
Das naturphilosophischc Streben alle Erscheinungen deseinigen Kosmos Einem Erklärungö-Principe unterzuord-nen ist in allen physikalischen Schriften des tiefsinnigenWcltweiscn und genauen Naturbeobachters nicht zu verken-nen, aber der mangelhafte Zustand des Wissens, die Nn-bekanntschaft mit der Methode des Erperimentirens, d. h.