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3 (1850)
Entstehung
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des Hervorrufens der Erscheinungen unter bestimmten Bc-dingnissen, hinderte selbst kleine Gruppen physischer Processcin ihrem Kausalzusammenhänge zu erfassen. Alles wurdercducirt auf die immer wiederkehrenden Gegensätze von Kälteund Wärme, Feuchtigkeit und Dürre, primitiver Dichtigkeitund Dünne; ja auf ein Bewirken von Veränderungen in derKörperwelt durch eine Art innerer Entzweiung (Antipcri-stase), welche an unsere jetzigen Hypothesen der entgegen-gesetzten Polarität, an die hervorgerufenen Kontraste von-j- und erinnert. 22 Die vermeinten Lösungen der Pro-bleme geben dann die Thatsachcn selbst verhüllt wieder, undder sonst überall so mächtig concise Styl des Stagiritengeht in der Erklärung meteorologischer oder optischer Processeoft in selbstgefällige Breite und etwas hellenische Vielredenheitüber. Da der Aristotelische Sinn wenig auf Stoff-Ver-schiedenheit, vielmehr ganz aufBewegung gerichtet ist;so tritt die Grundidee, alle tellurischen Naturerscheinungendem Impuls der Himmelsbcwegung, dem Umschwung derHimmclssphäre zuzuschreiben, wiederholt hervor: geahndet,mit Vorliebe gepflegt 2s, aber nicht in absoluter Schärfeund Bestimmtheit dargestellt.

Der Impuls, welchen ich hier bezeichne, deutet nurdie Mittheilung der Bewegung als den Grund allerirdischen Erscheinungen an. Pantheistische Ansichten sindausgeschlossen. Die Gottheit ist die höchsteordnendeEinheit, welche sich in allen Kreisen der gcsammten Weltoffenbart, jedem einzelnen Naturwcsen die Bestimmung ver-leiht, als absolute Macht alles zusammenhält." DerZweckbcgriff und die teleologischen Ansichten werden nicht aufdie untergeordneten Naturproccsse, die der anorganischen,