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1 (1844)
Entstehung
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Die Theorie der Sonne.

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geschmeidig zu construiren, erölTnete der ausgezeichnete italieni-sche Astronom Carlini. Darum müssen wir jetzt naher an-geben, auf welche Weise dies von ihm bewerkstelligt worden ist.

Die im Jahre 1810 zu Mailand unter dem Titel Esposixio-ne di un mtoro melodo di coslruire le lamle astronomiche ap-plicato alle Icirole del Sole erschienenen, Sonnentafeln Carli-n is beruhen nämlich zwar auf den D e 1 a m b r esclien Resultaten;die Art der Darstellung aber ist dem Verfasser ganz eigenthüm-lich. Denn um die Ausdrücke für die Epochen, die mittlere vomPerigäum an gezählte Anomalie und die Mittelpunktsgleichungin Tafeln zu bringen, hat Carlini den Kunstgrilf gebraucht,alle Argumente durch Einheiten ihrer mittler»täglichen Bewegung au szu drücken. Die Werthe derSäcularänderungcn für Präcession, Schiefe der Ekliptik, Perigäumund Excentricität sind nach Laplace gegeben. Ganz vorzüg-lich ist durch die Art, wie Carlini die periodischen Glei-chungen darstellt, und deren Berechnung erleichtert. Durcheine, früher von Gauss gegebene, Methode sind alle, von derersten Potenz der Excentricität abhängende, Glieder zu Functio-nen der Elongationen der Erde und der störenden Planetengemacht. Ferner ist die, sonst aus Tafeln mit doppelten Ein-gängen stets etwas mühsame, Rechnung durch ein einfaches,von dem berühmten Verfasser mitgetheiltes Verfahren erleichtert,und ganz auf die Rechnung mit einfachen Argumenten zurück-geführt. Wie mit den Logarithmen der Distanz und mit 3coustanten Logarithmen der Sonnenhalbmesser, die Parallaxeund stündliche Bewegung zu berechnen sei, ist in der Einlei»tung gezeigt. Die Reduction der Sonnenlänge auf Rcctascen-sion wird ohne trigonometrische Rechnung mittels Taf. XXLerhalten. Dann folgen Tafeln für die Berechnung der mittlerngeraden Aufsteigungen, durch deren Differenz mit der wahreudie Zeitgleichung bestimmt wird. Den Schluss bilden Tafelnfür Breite der Sonne und für Correction der Epochen bei sehrentfernten Jahrhunderten. Zu verkennen ist es keineswegs,dass Carlini mittels seiner Tafeln und durch Anwendung sehringeniöser arithmetischer Kunstgriffe eine Leichtigkeit undSicherheit in die Berechnung ungemein vieler Sonnenörter ge-bracht hat, die alle bis zum Jahre 1810 bekannt gewordenen

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