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1 (1844)
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Die sechs Planelen.

messers überein. Indessen scheinen die. im December 1832 vonSchwabe in Dessau gemachten, Beobachtungen dies wiederzweifelhaft zu machen. Merkwürdig ist auch die Wahrnehmungvon Valz am 23. April 1833, dass nämlich die Ringebenekeinesweges die Saturnscheibe halhirt, sondern dass die nördlicheHalbkugel merklich grösser als die südliche erscheint. Denndieser Beobachtung zufolge würde der Schwerpunkt des Saturnnicht mit seinem Centrum zusammenfallen; mithin müssten diebeiden Halbkugeln von sehr ungleicher Dichtigkeit sein.

Die neuesten Beobachtungen über die Excentricität derSaturnskugel im Ringe 1841 vom 13. Juli bis 10. October hatSchwabe ebenfalls angestellt. De Vico, Director der Stern*warte zu Rom, versprach ihm bei dieser Gelegenheit, gleichfallsüber die Excentricität Beobachtungen anzustellen und ihm zuübersenden.

Der U r a n u s.

Verhältnissmässig nur wenig ist im Laufe dieses Jahrhun-derts der entfernteste aller Planeten, der Uranus, bearbeitetworden. So viel wir wissen, war Conti bis zum Jahre 1806der einzige, der sich mit der Theorie dieses Planeten beschäf-tigt, und auf 22 Oppositionen neue Elemente der Uranusbahngegründet hat. Die (im Jahre 1789) vonDelambre entwor-fenen Tafeln, die sich nur auf 8jährige Beobachtungen gründe-ten, harmonirten dem ungeachtet bis zum Jahre 1811 mit demHimmel noch sehr gut. Denn fast keine der damaligen Beob-achtungen wich davon in Länge oder Breite um mehr als 20Secunden ab.

Die Störungen des Uranus aber wurden von Klügel,Schubert und L a p 1 a c e sehr vollständig bearbeitet. Unstrei-tig verdiente daher diese genaue Theorie um so mehr die An-wendung auf eine neue Bahnbestimmung, als nun fast 30 gutbeobachtete Gegenscheine des Uranus dazu benutzt werdenkonnten. Selbst die frühem Observationen dieses Planeten von