Vesta.
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sali bei allen Vergrösserungen bis zur 879maligen noch keinregelmässiges Grössenverden des scheinbaren Durchmessers,und nie mit hinreichender Deutlichkeit eine Scheibe. Er glaubtfolglich ihren scheinbaren Durchmesser nicht über 0,5 Sec,ansetzen zu können. O Ibers bestimmte aus der Lichtstärke,welche die Planeten Ceres und Juno bei ihrer sehr nahen Zu-sammenkunft im December 1804 zeigten, den Durchmesser derJuno als nicht einmal gleich der Hälfte des Ceresdurchmessers.
Die V e s t a.
Das Jahr 1807 ist eines der berühmtesten in der Geschichteder Astronomie. — Im Laufe desselben ward Olb ers ein glück-licher Columbus einer neuen Planeten weit! Wir haben nämlichbis jetzt erfahren, wie die Entdeckungen der Ceres, Pallas undJuno theils in Folge einer längst gehegten Vermuthung eineszwischen Mars und Jupiter befindlichen Planeten, theils in Folgedes glücklichen Zufalles, theils aber auch in Folge neu an ge-stellter, sehr genauer Revisionen der Fixsterne des Thierkreisesgeschahen. Wir werden jedoch zu unserm Erstaunen jetzterfahren, dass die Entdeckung eines vierten neuen Planeten garnicht vom reinen Zufall abhing, sondern — man kann dies be-haupten — absichtlich bezweckt und in Erfüllung gebracht wurde.
Olbers hatte nämlich in der Beschaffenheit der Rahnenvon Ceres, Pallas und Juno ziemlich vollgiltigen Reweis fürdie Richtigkeit seiner Hypothese erhalten. Zufolge dieser Hy-pothese mussten alle, zwischen Mars und Jupiter etwa nochexistirenden, planetarischen Fragmente die Sternbilder Jungfrauund Walllisch passiren. Mithin meinte Olbers, dass mansolche Planeten wohl entdecken könnte, wenn jeden Monat der-jenige Theil der beiden genannten Sternbilder, welcher seinerOpposition mit der Sonne am nächsten sich befand, recht auf-merksam recognoseirt würde. Er selbst war der Erste, der diesunternahm. Er that es bereits seit dem Jahre 1804 mit einerungemein seltenen.Ausdauer, die nur dadurch sich erklären licss,dass Olbers einen wesentlichen Erfolg ganz sicher erwartete.