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2 (1838)
Entstehung
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sundcn Lehre, welche ist nach dem Evangelium Deiner Glorie,des seligen Gottes. Du hast es anvertrauet Deiner heiligenKirche, in welcher strömen Deine reichen und überfließendenGnadcnquellen, die Milch des Lebens und der Honig der Un-sterblichkeit , hier blühen die Rosen und Lilien des verlornen Pa-radieses, die Rosen der Liebe und die Lilien der Heiligkeit.Gebencdeit seycst Du, o Gott unserer Väter, zeige deine Barm-herzigkeit und flöße diesen guten Willen ein: den Herzen derKönige und Großen dieser Erde, zu verherrlichen und zuerhöhen Dein Haus, welches ist die Kirche. Denndie Blindheit ist zum Theil eingetreten, bis daß die Fülle derHeiden eingehe. Siehe, der Völker Viele, stehen vor den Tho-ren und eng ist die Thür zum Leben. Erbarme Dich ihrer undsprich, daß sie frei werden, der Du willst, daß alle Menschenselig werden und zur Erkcnntniß der Wahrheit gelangen. Duhast gefunden, worin Du Nachsicht mit uns habest nnd unsereSeelen zurückrufest von so großen Uebcln, und uns erleuchtestmit dem Lichte der Lebendigen, auf daß wir das Heil erlangen,welches ist in Dir, mit der himmlischen Herrlichkeit: auf daßwir Alle vollendet seyen in Eins: Dir zum Volke und Du unszum Gott, und wir zu Kindern Dir und Du zum Vater uns,und wir mit Einem Munde und Einem Herzen Dich anbetenin der Wahrheit und verherrlichen in Ewigkeit. Denn nichtetwa, die übrig geblieben, sind absichtlich Alle abgewichen vonDir, und gern wollen sie Deine Wege erkennen und verachtennicht böswillig das Geheimniß Deiner Liebe und die Sakramentedes Heiles. Fest stehet die Grundlage Deines Waltens und derWahlspruch Deiner ewigen Vorsehung: Der Herr kennt dieScinigen; und wo die Sünde über das Maaß ging, da gehetüber alles Maaß die Gnade. Und Du hast Alles in demMangel der Erkentniß, in dein Unglauben zusammengeschlossen,um Aller Dich zu erbarmen, nach der unermeßlichen Größe desReichthums Deiner Weisheit und Wissenschaft, nach Deinenunbegreiflichen Gerichten und nach Deinen uncrforschlichen We-gen. Voll von Ungerechtigkeiten ist diese Welt und von Ge-brechen, aber wenn Du Selbst Frieden und Vergebung erthci-lest, wer ist, der da-verdammen wollte! Denn Du hast nichtgesandt den Geist der knechtischen Furcht, sondern der kindlichenLiebe, der Du die Bölkcr richtest in Billigkeit und, wie die