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2 (1838)
Entstehung
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uncrmüdet auf solche Schwierigkeiten praktisch durch Annährungund Vermittelung der Gegensätze, mit Vermeidung von Princi-picnfragen, zu beseitigen. Für freie und wirksame Aeußerung'von Wünschen und Beschwerden der katholischen Bevölkerungund Geistlichkeit gab es in jeder Provinz, in jeder Diözese ge-setzliche Organe und Garantien. Kirchen und Schulen der Ka-tholiken erstanden unter diesem Zusammenwirken der geistlichen^und Staatsbehörden aus ihrem Verfalle i die Geistlichkeit-, genoßund verdiente allgemeine Achtung und erfreute sich einer.segens-reichen Wirksamkeit in ihrem , Berufe. Die ausgezeichnetstenManner zierten die katholischen Lehrstühle und die bischöflichenSitze. Jedem Verdienste in der Wissenschast und Seelsorge war,ohne Rücksicht aus Geburt, in den bischöflichen Capiteln, Ehre,Würde und Einfluß gesichert. Alles war in den katholischenVerhältnissen, wie in. den übrigen Zweigen des Lebens , in ge-deihlichem Fortschreiten begriffen. Da trat die Störung ein, de-ren merkwürdigen Gang und gefahrliche Richtung die (folgenden,)Blätter vor Augen legen sollem Nachdem alle Versuche derMilde ,-und Langmuch erschöpft waren,, wurde ein ernster Ent-schluß unvermeidlich. Noch ehe die Art seiner Ausführung ent-schieden war, machte .der Erzbischof selbst den Bruch unwider-ruflich , indem er auf die Ankündigung des königlichen Willens:jene gesetzwidrige Handlungsweise und auflehnende Stellungnicht länger zu dulden," die Gemüther durch vorgreifende, Oeffent-lichkeit aufregte, und bei seinen Anhängern wenigsteirs durch dieeinseitigste und falscheste Darstellung des Vorgefallenen, einenReligionshaß gegen die Regierung zu erwecken suchten. .DieRegierung wird aber deshalb von einem ruhigen Gange so we-nig abgehen, als von ihrem guten Rechte. Die HoffnungenUebelgesinnter und die! Pläne fanatischer Erster werden vereiteltwerden. Jede Störung wird vorübergehen, mit allem Verderb-lichen, das ihr anhing, die Ruhe der Gemüther wird durch dasVerfahren des Erzbischofs nicht beeinträchtigt, das gegenseitigeVertrauen zwischen Regierung und Volk nicht'^erschüttert, dasfriedliche Verhältniß zwischen Evangelischen und Katholiken wirdnicht gefährdet, der stille Entwicklungs-Gang des deutschen Volkesnicht gehemMt werden. DassEreigniß wird nur wichtig bleiben alsein warnendes Zeichen der Zeit, als ein Beispiel, des Charaktersund der Folgen hierarchischer Anmaßung; als urkundlrcher Be-