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den Kaiser Konstantin den Großen: Dir hat Gott die kaiserlicheHerrschaft übergeben, uns hat Er das, was die Kirche betrifft,anvertraut. Und so wie derjenige, welcher mit tückischen Augendeine Herrschaft angreift, der göttlichen Ordnung widerstrebet,so hüte auch du dich, daß du nicht, indem du, was die Kircheangehet, an dich ziehest, eines großen Verbrechens dich schuldigmachest. Es steht geschrieben: gebet dem Kaiser, was des Kaisers,und Gott, was Gottes ist.
Die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier werden in der^nres LuIIs (lsroli IV von iZgo genannt Tit. III: edle Säu-len d c s deutschen Staats - Gebäudes, Stützen derKaiserlichen Rechten, Llolumnse I'roceres, gni »Kerum^eckilieium eireumspvctse pruckentise solerti pietate sn-stentsnt, Quorum prsvsickio Höxters Imperisiis ?otentiserokorstur. Sollten diese Säulen und Stützen nicht auch An-spruch haben auf Landesherrlichen Schutz? Dieser Schutz istihnen zugesichert durch die königliche Annahme der Luits ckeLslute LVniinaruin vom 1k. Juli 1Ü21: ^ck omnipotentis I)eiglorism et sck llonorein Ileati k'oti i ^postolorum ?rineipis(mlcmiensem Oeelssism jam sntes inter Oeimanise Leckesnulli snti^uitste se splenckore secuncksm, sub InvoestioneIsncksti Urincipis ^postolorum sck ületropolitsnao lüeclesiseArsckum restituimus. Zur Verherrlichung des allmachtigen Gottesund zur Ehre des Hauptes der Apostel, des heil. Petrus, setzen wirhierdurch wieder ein in den Rang einer Metropole die jenem Haupteder Apostel geweihte Kirche zu Köln, die an Glanz und alterthüm-licher Würde keinem andern Stuhle von Deutschland nachsteht.
Diesem Ausspruch des allgemeinen Kirchen-Oberhauptes tratSc. Majestät der König bei durch Landesherrliche Aufnahme undBekanntmachung dieses kirchlichen Grundgesetzes.
Daß ein Bischof den Schutz der weltlichen Macht (die^ck-voeatis) in Anspruch nehmen könne, ist vollkommen begründetin dem Evangelium.
^ewr. 25. Der Apostel Paulus, wegen Hochverraths ange-griffen von den Priestern und Vorstehern der Synagoge, sprach: ichberufe mich aus den Kaiser: in der Kir-
chensache aber wegen der cironmeisio berief er sich auf das ersteKirchen-Concilium von Jerusalem. Ltswerunt, ut ssesn-ckerent sck ^postolos et Ill-eslixteros in ckerusslein super llse