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Leben Benvenutos Cellini, der Guß des Perseuö.Man erwartet außerordentliches, da dieser Com-ponist schon Außerordentliches geleistet. SeineGeistcsrichtung ist das Phantastische, nicht ver-bunden mit Gemüth, sonder» mit Sentimenta-lität; er hat große Aehnlichkeit mit Callot, Gozziund Hoffmann. Schon seine äußere Erscheinungdeutet darauf hin. Es ist Schade, daß er seineungeheure, antedelnvianische Frisur, diese auf-sträubenden Haare, die über seine Stirne, wieein Wald über eine schroffe Felswand, sich erho-ben, abschneiden lassen; so sah ich ihn zum cr-stenmale vor sechs Jahren, und so wird er immerin meinem Gedächtnisse stehen. Es war imConscrvatoire de Mnsiqne, und man gab einegroße Symphonie von ihm, ein bizarres Nacht-stück, das nur zuweilen erhellt wird von einersentimentalweißcn Weiberrobe, die darin hin- undherflattert, oder von einem schwefelgelben Blitz