Druckschrift 
4 (1840)
Seite
298
Einzelbild herunterladen
 

298

und die Zeit, die immer ihre Leute zu wählenweiß, hat ihn tnmultnarisch auf's Schild gehoben,und proklamirt seine Herrschaft und hält mit ihmihren fröhlichen Einzug. Es ist eben keine be-hagliche Position, solcher Weise im Triumph ge-tragen zn werden: durch Ungeschick oder Unge-schicklichkeit eines einzigen Schildhalters kann manin ein bedenkliches Wackeln gerathcn, wo nichtgar stark beschädigt werden; die Blumenkränze,die Einem an den Kopf fliegen, können zuweilenmehr verletzen als ergnicken, wo nicht gar be-sudeln, wenn sie ans schmutzigen Händen kommen;und die Ucberlast der Lorbeeren kann Einemgewiß viel Angstschweiß auspressen. . . Rossini,wenn er solchem Zuge begegnet, lächelt überausironisch mit seinen feinen, italienischen Lippen,und er klagt dann über seinen schlechten Magen,der sich täglich verschlimmere, so daß er garNichts mehr essen könne.