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4 (1840)
Seite
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unheimlich zu Sinne, ich merkte, daß die Ge-danken anderörtig verweilten, während ich imdichtesten Gedränge des Parteikriegs mich herum-schlug, und ich kam mir manchmal vor wie Ogier,der Däne, welcher traumwandelnd gegen dieSarazenen focht. Einem solchen Menschen mußRossini besser zusagen als Meyerbeer, und dochzu gewissen Zeiten wird er der Musik des Lezteren,wo nicht sich ganz hingeben, doch gewiß enthusia-stisch huldigen. Denn auf den Wogen RossinischcrMusik schaukeln sich am behaglichsten die indivi-duellen Freuden und Leiden des Menschen; Liebeund Haß, Zärtlichkeit und Sehnsucht, Eifersuchtund Schmollen, Alles ist hier das isolirte Gefühleines Einzelnen. Charakteristisch ist daher in derMusik Rossini's das Vorwalten der Melodie,welche immer der unmittelbare Ausdruck einesisolirtcn Empfindens ist. Bei Meyerbeer hingegenfinden wir die Oberherrschaft der Harmonie; in