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große poetische Anlagen. Sie erinnern sich viel-leicht seinerSieben Infanten von Lara/' jenesGreuelstücks, das wir einst an der Porte-Saint-Martin mit einander sahen. Aus diesem wüstenMischmasch von Blut und Wuth traten manch-mal wunderschöne, wahrhast erhabene Scencnhervor, die von romantischer Phantasie und dra-matischem Talente zeugten. Eine andere Tra-gödie von Mallefile, Glenarvon, ist von nochgrößerer Bedeutung, da sie weniger verworrenund unklar, und eine Erposition enthält, dieerschütternd schön und grandios. In beidenStücken sind die Rollen der ehebrecherischen Muttervortrefflich besetzt durch Madcmoiselle Georges,der ungeheuren, strahlenden Fleischsonnc amTheatcrhimmel des Boulevards. Vor einigenMonaten gab Mallefile ein neues Stück, betitelt:der Alpenhirt, le pn^8air stes alp<Z8. Hier hater sich einer größeren Einfachheit beflissen, aber

Heine'S Salon. IV. 18