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höre ich eben einen Spektakel, als fiele eineKlopstocksche Ode die Treppe herunter. Wirthund Wirthin zanken sich, und Leztere macht ihremarmen Mann den Vorwurf, er scy ein Ver-schwender, er verzehre ihr Heirathsgut, und siestürbe vor Kummer. Krank ist sie freilich, abervor Geiz. Jeder Bissen, den ihr Mann in denMund steckt, bekömmt ihr schlecht, lind dannauch wenn ihr Mann seine Medizin einnimmtund etwas in den Flaschen übrig läßt, pflegt sieselber diese Reste zu verschlucken, damit keinTropfen von der theuern Medizin verloren gehe,und davon wird sie krank. Der arme Mann,ein Schneider von Nation und seines Handwerksein Deutscher, hat sich aufs Land zurückgezogenum seine übrigen Tage in ländlicher Ruhe zugenießen. ' Diese Ruhe findet er aber gewiß nurans dem Grabe seiner Gattin. Deßhalb vielleichthat er sich ein Haus neben dem Kirchhof gekauft,