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4 (1840)
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Ihnen werde ich wohl weder über deutsches nochfranzösisches Theater viel Neues sagen können!Nur flüchtige Bemerkungen wage ich hier hinzu-werfen, die ein geneigtes Kopfnicken von Ihnenerschmeicheln sollen.

So hoffe ich, findet Ihre Beistimmung, wasich im vorigen Briefe über das französische Lust-spiel angedeutet habe. Das sittliche Verhältnis!oder vielmehr Mißverhältnis zwischen Mann undWeib ist hier in Frankreich der Dünger, welcherden Boden des Lustspiels so kostbar befruchtet.Die Ehe, oder vielmehr der Ehebruch, ist derMittelpunkt aller jener Lustspielrakcten, die sobrillant in die Höhe schießen, aber eine melancho-lische Dunkelheit, wo nicht gar einen üblen Duft,zurücklassen. Die alte Religion, das katholischeChristenthnm, welche die Ehe sanktionirte undden ungetreuen Gatten mit der Hölle bedrohte,ist hier mit sammt dieser Hölle erloschen. Die

Heine'S Salon. tV. IZ