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die Ärmel von rothcm Sammt, gelb geschlitzt,auf dem Haupte eine unmenschlich hohe Mütze,um den Hals eine allmächtige Krause von weißemSteiflinucn, so wie auch eine silberne Kette, woranallcrlcy Schaupfcnnigc, Camäcn und Raritäten,unter andern ein großes Bild der Stadt Amster-dam, bis iibcr den Busen hcrabhingcn. Aberdie Kleidung der übrigen Frauen war nicht min-der merkwürdig und bestand wohl ans einem Ge-mische von Moden verschiedener Zeiten, undmanches Wciblein, bedeckt mit Gold und Dia-manten, glich einem wandelnden Juwclicrladcn.Es war freplich den Frankfurter Juden damalseine bestimmte Kleidung gesetzlich vorgeschrieben,und zur Unterscheidung von den Christen, solltendie Männer an ihren Mäntel» gelbe Ringe unddie Weiber an ihren Mützen hochaufstchendc blau-gestreifte Schleyer tragen. Jedoch im Judcn-quartier wurde diese obrigkeitliche Verordnung