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4 (1840)
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Wurzel, ein Lammknochen, und eine brauneMischung von Rosinen, Zimmet und Nüssen.An diesen Tisch setzt sich der Hausvater mit allenVerwandten und Genossen und liest ihnen voraus einem abenthencrlichen Buche, das die Agadeheißt, und dessen Inhalt eine seltsame Mischungist von Sagen der Vorfahren, Wundergeschichtenaus Egypten, kuriosen Erzählungen, Streitfragen,Gcbethcn und Festliedcrn. Eine große Abend-mahlzeit wird in die Mitte dieser Feyer einge-schoben, und sogar während des Vorlesens wirdzu bestimmten Zeiten etwas von den symbolischenGerichten gekostet, so wie alsdann auch Stückchenvon dem ungesäuerten Brodle gegessen und vierBecher rothen Weines getrunken werden. Weh-müthig heiter, ernsthaft spielend und mährchcn-haft geheimnißvoll ist der Charakter dieser Abcnd-feyer, und der herkömmlich singende Ton, womitdie Agade von dem Hausvater vorgelesen und