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3 (1857)
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freilich etwas Entsetzliches, und mit Recht hat dierömisch-katholisch-apostolische Kirche das Sclbst-denken als Teufelei verdammt und den Teufel,den Repräsentanten der Vernunft, für den Vaterder Lüge erklärt.

Ueber die Gestalt des Teufels läßt sich inder That nicht genaues angeben. Die Einenbehaupten, wie ich schon erwähnt, er habe garkeine bestimmte Gestalt und könne sich in jederbeliebigen Form produziren. Dieses ist wahr-scheinlich. Finde ich doch in der Dämonomagicvon Horst, daß der Teufel sich sogar zu Salatmachen könne. Eine sonst ehrbare Nonne, dieaber ihre Ordensregeln nicht genau befolgte undsich nicht oft genug mit dem heiligen Kreuze be-zeichnete, einmal Salat. Kaum hatte sie ihngegessen als sie Regungen empfand, die ihr sonstfremd waren und sich keineswegs mit ihremStande vertrugen. Es wurde ihr jetzt gar son-derbar zu Muthe des Abends, im Mondschein,