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3 (1857)
Entstehung
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wenn die Blumen so stark dufteten und die Nach-tigallen so schmelzend und schluchzend sangen.Bald darauf machte ein angenehmer Junggesellemit ihr Bekanntschaft. Nachdem Beide mit ein-ander vertrauter geworden, fragte sie der schöneJüngling einmal: »weißt du denn auch wer ich, bin?" Nein, sagte die Nonne mit einiger Be-stürzung.Ich bin der Teufel, erwiederte jener.Erinnerst du dich nicht jenes SalatcS? Der Sa-lat das war ich!"

Manche behaupten, der Teufel sehe immerwie ein Thier aus, und es sei nur eitel Täu-schung, wenn wir ihn in einer anderen Gestalterblicken. Etwas Cynisches hat der Teufel frei-lich, und diesen Charakterzug hat niemand besserbeleuchtet wie unser Dichter Wolfgang Goethe.Ein anderer deutscher Schriftsteller, der in seinenMängeln eben so großartig ist wie in seinenVorzügen, jedenfalls aber zu den Dichtern erstenRanges gezählt werden muß, Herr Grabbe, hat