Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
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der Schadenfreude, ihre Rübchen schabten. Ausder Violine drangen alsdann Angstlaute und einentsetzliches Seufzen und ein Schluchzen, wieman es noch nie gehört auf Erden, und wie manes vielleicht nie wieder auf Erden hören wird,es feie denn im Thale Josaphat, wenn die ko-lossalen Posaunen des Gerichts erklingen unddie nackten Leichen aus ihren Gräbern hervor-kriechen und ihres Schicksals harren . . . Aberder gequälte Violinist that plötzlich einen Strich,einen so wahnsinnig verzweifelten Strich, daßseine Ketten rasselnd entzweisprangen und seinunheimlicher Gehülfe, mitsammt den verhöhnen-den Unholden, verschwanden.

In diesem Augenblicke sagte mein Nachbar,der Pelzmakler: Schade, Schade, eine Saite istihm gesprungen, das kommt von dem beständigenPizzikati!

War wirklich die Saite auf der Violine ge-sprungen? Ich weiß nicht. Ich bemerkte nur