Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
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die Transfiguration der Töne, und da schienmir Paganini und seine Umgebung plötzlich wie-der ganz verändert. Jenen konnte ich kaum wie-der erkennen in der braunen Mönchstracht, dieihn mehr versteckte als bekleidete. Das verwil-derte Antlitz halb verhüllt von der Kaputze, einenStrick um die Hüfte, barfüßig, eine einsamtrotzige Gestalt, stand Paganini auf einem felsigenVorsprunge am Meere und spielte Violine. Eswar, wie mich dünkte, die Zeit der Dämmerung,das Abendroth überfloß die weiten Meeresfluthen,die immer röther sich färbten und immer feier-licher rauschten, im geheimnißvollsten Einklängemit den Tönen der Violine. Je röther aber dasMeer wurde, desto fahler erbleichte der Himmel,und als endlich die wogenden Wasser wie lauterscharlachgrelles Blut aussahen, da ward drobender Himmel ganz gespenstischhell, ganz leichen-wciß, und groß und drohend traten daraus her-vor die Sterne. . . und diese Sterne waren