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zu zerstören. Diesem muthwilligen Geschäfte galtwohl jenes Lächeln, das ihrem Gesichte einenAusdruck gab, wie ich ihn nie auf einem leben-den Menschenantlitz gesehen. Nie kommt mirdieses Gesicht aus dem Gedächtnisse! Es wareins jener Gesichter, die mehr dem Traumreichder Poesie als der rohen Wirklichkeit des Lebenszu gehören scheinen, Conturen, die an Da Vincierinnern, jenes edle Oval mit den naiven Wangen-grübchen und dem sentimental spitz zulaufendemKinn der lombardischen Schule. Die Färbungmehr römisch sanft, matter Perlenglanz, vornehmeBlässe, Morbidezza. Kurz, es war ein Gesicht, wiees nur ans irgend einem altitalienischem Portraitegefunden wird, das etwa eine von jenen großenDamen vorstellt, worin die italienischen Künstlerdes sechszehnten Jahrhunderts verliebt waren,wenn sie ihre Meisterwerke schufen, woran dieDichter jener Zeit dachten, wenn sie sich unsterb-lich sangen, und wonach die deutschen und fran-