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Diana, deren untere Hälfte von dunklem Epheuaufs lächerlichste umwachsen war, so wie ich michauch einer Göttin des Ueberflusses erinnere, ausderen Füllhorn lauter mißduftendes Unkraut her-vorblühte. Nur eine Statue war, Gott weiß wie,von der Bosheit der Menschen und der Zeit ver-schont geblieben; von ihrem Postamente freilichhatte man sie herabgestürzt ins hohe Gras, aberda lag sie nnverstümmelt, die marmorne Göttin,mit den rein-schönen Gesichtszügen und mit demstraffgetheilten, edlen Busen, der, wie eine grie-chische Offenbarung, aus dem hohen Grase her-vorglänzte. Ich erschrack fast, als ich sie sah;dieses Bild flößte mir eine sonderbar schwüleScheu ein, und eine geheime Blödigkeit ließ michnicht lange bei seinem holden Anblick verweilen.
Als ich wieder zu meiner Mutter kam, standsie am Fenster, verloren in Gedanken, das Hauptgestützt auf ihrem rechten Arm, und die Thränenflössen ihr unaufhörlich über die Wangen. So