Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
XXXV
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und das machte mir ebenfalls ein kindisches Ver-gnügen. Die Spaße des Herrn Menzel miß-fielen mir nicht; er war damals witzig, und ohnejust einen Hauptgedanken zu haben, eine Synthese,konnte er seine Einfälle sehr Pfiffig kombinirenund gruppiren, daß es manchmal aussah, alshabe er keine losen Streckvcrse, sondern ein Buchgeschrieben. Er hatte auch einige wirkliche Ver-dienste um die deutsche Literatur; er stand vomMorgen bis Abend im Kothc, mit dem Besen inder Hand, und fegte den Anrath, der sich in derdeutschen Literatur angesammelt hatte. Durchdieses unreinliche Tagwerk aber ist er selber soschmierig und anrüchig geworden, daß man amEnde seine Nähe nicht mehr ertragen konnte;wie man den Latrinenfcger zur Thüre hinaus-weist, wenn sein Geschäft vollbracht, so wirdHerr Menzel jetzt selber zur Literatur hinansge-wiesen. Zum Unglück für ihn hat das mistduftigeGeschäft so völlig seine Zeit verschlungen, daß er

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