Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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hatte, da ward mir das Schreiben selber ver-boten. Ihr kennt den Bnndestagsbeschlnß vomDezember 1835, wodurch meine ganze Schrift-stellerei mit dem Interdikte belegt ward. Ichweinte wie ein Kind! Ich hatte mir so vielMühe gegeben mit der deutschen Sprache, mitdem Accusativ und Dativ, ich wußte die Worteso schön an einander zu reihen, wie Perl anPerl, ich fand schon Vergnügen an dieser Be-schäftigung, sie verkürzte mir die langen Winter-abende des Exils, ja, wenn ich deutsch schrieb,so konnte ich mir einbilden, ich sei in der Hei-math, bei der Mutter . . . Und nun ward mirdas Schreiben verboten! Ich war sehr weichgestimmt, als ich an den Bundestag jene Bitt-schrift schrieb, die Ihr ebenfalls kennt, und dievon manchem unter Euch als gar zu unterthäniggetadelt worden. Meine Consulenten, deren Re-sponse ich bei diesem Ereignisse einholte, warenalle der Meinung, ich müsse ein groß Spektakel