Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
IX
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IX

die Gelbveiglein, und die Quetschenbäume. Ichhatte längst eingesehen, daß es mit den Versennicht mehr recht vorwärts ging und deshalb ver-legte ich mich auf gute Prosa. Da man aberin der Prosa nicht ausreicht mit dem schönenWetter, Frühlingssonne, Maienwonne, Gelbveig-lein und Quetschenbänmen, so mußte ich auchfür die neue Form einen neuen Stoff suchen;dadurch gerieth ich auf die unglückliche Idee,mich mit Ideen zu beschäftigen, und ich dachtenach über die innere Bedeutung der Erscheinun-gen, über die letzten Gründe der Dinge, überdie Bestimmung des Menschengeschlechts, überdie Mittel, wie man die Leute besser und glück-licher machen kann, u. s. w. Die Begeisterung,die ich von Natur für diese Stoffe empfand,erleichterte mir ihre Behandlung, und ich konntebald in einer äußerst schönen, vortrefflichen Prosameine Gedanken darstellen . . . Aber ach! alsich es endlich im Schreiben so weit gebracht