VIII
hinüberspielte, ward gewissenhaft ausgemerzt, undnichts blieb übrig als eine Reihe harmloserMährchen, die, gleich den Novellen des Deca-merone, dazu dienen könnten, jene pestilenzielleWirklichkeit, die uns dermalen umgiebt, füreinige Stunden zu vergessen. Das Gedicht,welches am Schlüsse des Buches, habe ich selberverfaßt, und ich denke, es wird meinen Feindenviel Vergnügen machen; ich habe kein besseresgeben können. Die Zeit der Gedichte ist über-haupt bei mir zu Ende, ich kann wahrhaftig keingutes Gedicht mehr zu Tage fördern, und dieKleindichter in Schwaben, statt mir zu grollen,sollten sie mich vielmehr brüderlichst in ihreSchule aufnehmen . . . Das wird auch Wohldas Ende des Spaßes sein, daß ich in derschwäbischen Dichterschule, mit Fallhütchen aufdem Kopf, neben den Andern auf das kleineBänkchcn zu sitzen komme, und das schöne Wetterbesinge, die Frühlingssonne, die Maienwonne,