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welch ein gespenstisches Dasepn wir geführt,wie der Mensch in uns gespalten war und nurdie eine Hälfte ein eigentliches Leben geführt.Unsere Zeit — und sie beginnt am KreuzeChristi — wird als eine große Krankhcits-periode der Menschheit betrachtet werden.
Und doch, welche süße Träume haben wirträumen können! Unsere gesunden Nachkommenwerden es kaum begreifen. Um uns her ver-schwanden alle Herrlichkeiten der Welt, undwir fanden sie wieder in unserer inneren Seele— in unsere Seele flüchtete sich der Dust derzertretenen Noscn und der lieblichste Gesang derverscheuchten Nachtigallen —
Ich weiß das alles und sterbe an denunheimlichen Aengsten und grauenhaften Süßig-keiten unserer Zeit. Wenn ich des Abendsmich auskleide, und zu Bette lege, und dieBeine lang ausstrecke, und mich bedecke mitdem weißen Lacken: dann schaudre ich manchmalunwillkürlich, und mir kommt in den Sinn,