274
Thee, aus ächtchinesischen Porzelantassen. Eswar ein schöner Garten, viereckige und drcy-cckige Beete, symmetrisch bestreut mit Goldsand,Zinober und kleinen blanken Muscheln. DieStämme der Bäume hübsch roth und blau an-gestrichen. Kupferne Käfige voll Kanarienvögel.Die kostbarsten Zwiebelgewächse in buntbe-malten, glasirtcn Töpfen. Der Taxus allerliebstkünstlich geschnitten, mancherley Obelisken, Py-ramiden, Vasen, auch Thicrgestaltcn bildend.Da stand ein aus Taxus geschnittener grünerOchs, welcher mich fast eifersüchtig ansah,wenn ich sie umarmte, die holde Wirthin zurrothen Kuh.
Heil dir, Wirthin zur rothen Kuh!
Wenn Myfrau den Obertheil des Kopfesmit den frisischen Goldplattcn umschildet, denBauch mit ihrem buntgeblümten Damastrockeingepanzert, und die Arme mit der weißenFülle ihrer brabanter Spitzen gar kostbar be-lastet hatte: dann sah sie aus wie eine fabel-hafte chinesische Puppe, wie etwa die Göttinn