bev dieser Gelegenheit seine Erlösung zu be-treiben. Armer Holländer! Er ist oft frohgenug, von der Ehe selbst wieder erlöst undjeine Erlöserin los zu werden, und er begicbtsich dann wieder an Bord.
Auf diese Fabel gründete sich das Stück,das ich im Theater zu Amsterdam gesehen. Essind wieder sieben Jahre verflossen, der armeHolländer ist des endlosen Umhcrirrcns müderals jemals, steigt ans Land, schließt Freund-schaft mit einem schottischen Kaufmann, den erbegegnet, verkauft ihm Diamanten zu spottwohl-fcilcm Preise, und wie er hört, daß sein Kundeeine schöne Tochter besitzt, verlangt er sie zurGemahlin«. Auch dieser Handel ward abge-schlossen. Nun sehen wir das Haus desSchotten, das Mädchen erwartet den Bräutigamzagen Herzens. Sie schaut oft mit Wehmuthnach einem großen verwitterten Gemälde, welchesin der Stube hängt und einen schönen Mannin spanisch niederländischer Tracht darstellt; es