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Herzog von Orleans, heißt cö, habe er dieKünste eifriger beschützt. Man murrt er bestelleverhältnismäßig zu wenig Bilder und zahle da-für verhältnismäßig zu wenig Geld. Er ist je-doch, mit Ausnahme des Königs von Bayern,der größte Kunstkenner unter den Fürsten. SeinGeist ist vielleicht jczt zu sehr politisch befangen,als daß er sich mit Kunstsachcn so eifrig wieehemals beschäftigen könnte. Wenn aber seineVorliebe für Malerei) und Skulptur etwas ab-gekühlt, so hat sich seine Neigung für Archi-tektur fast bis zur Wuth gesteigert. Nie ist inParis so viel gebaut worden, wie jezt auf Be-trieb des Königs geschieht. Ueberall Anlagenzu neuen Bauwerken und ganz neuen Straßen.An den Tuilerien und dem Louvre wird be-ständig gehämmert. Der Plan zu der neuenBibliothek ist das großartigste was sich denkenläßt. Die Magdalenenkirchc, der alte Tempeldes Ruhms, ist seiner Vollendung nahe. Andem großen Gesandtschaftspallastc, den Napoleonan der rechten Seite der Seine aufführen