klagte er nicht über den Untergang seinesTalentes, sondern über den Untergang derFreiheit,
Indessen, die nenc Zeit wird auch einenene Kunst gebühren, die mit ihr selbst in begei-stertem Einklang sehn wird, die nicht aus derverblichenen Vergangenheit ihre Symbolik zuborgen braucht, und die sogar eine neue Tech-nik, die von der seitherigen verschieden, hervor-bringen muß. Bis dahin möge, mit Farbenund Klängen, die sclbsttrunkcnste Subjektivität,die weltentzügelte Individualität, die gottfrciePersönlichkeit, mit all ihrer Lebenslust sich gel-tend machen, was doch immer ersprießlicherist, als das todte Schcinwesen der alten'Kunst.
Oder hat es überhaupt mit der Kunst undmit der Welt selbst ein trübseliges Ende? Jeneüberwiegende Gcistigkeit, die sich jezt in dereuropäischen Litteratur zeigt, ist sie vielleicht ein