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danken, sich ein rothes Kreuz auf den Rocknähten, und als Pilgerkrieger nach dem Mor-gcnlande wanderten, um dort ein Grab zu er-obern, Sonderbare Zeit! Aber, wir Menschen,sind wir nicht alle Kreuzritter, die wir, mitallen unseren mühseligsten Kämpfen, am Endenur ein Grab erobern? Diesen Gedanken leseich auf dem edlen Gesichte des Ritters, der,von seinem hohen Pferde herab, so mitleidigauf die trauernde Lconore nicderschaut. Dieselehnt ihr Haupt an die Schulter der Mutter.Sie ist eine trauernde Blume, sie wird welkenaber nicht lästern. Das Schcfferschc Gemäldeist eine schone, musikalische Composizion; dieFarben klingen darin so heiter trübe, wie einwehmiithiges Frühlingslied.
Die übrigen Stücke von Scheffer verdienenkeine Beachtung. Dennoch gewannen sie vielenBeifall, während manch besseres Bild vonminder ausgezeichneten Malern unbeachtet blieb.So wirkt der Name des Meisters. WennFürsten einen böhmischen Glasstein am Finger