Druckschrift 
1 (1849)
Entstehung
Seite
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Pfeifereien. Wahrlich, SchefferS Gretchen kannnicht beschrieben werden. Sie hat mehr Ge-miith als Gesicht. Sie ist eine gemalte Seele.Wenn ich bey ihr vorüberging, sagte ich immerunwillkührlich: Liebes Kind!

Leider finden wir SchefferS Manier inallen seinen Bildern, und wenn sie seinem Faustund Gretchen angemessen ist, so mißfällt sie unsgänzlich bei Gegenständen, die eine heitere,klare, farbengliihcnde Behandlung erforderten,z. B. bey einem kleinen Gemälde, worauftanzende Schulkinder. Mit seinen gedämpften,freudlosen Farben hat uns Schcffer nur einenRudel kleiner Gnomen dargestellt. Wie be-deutend auch sein Talent der Portraitirung ist,ja, wie sehr ich hier seine Originalität derAuffassung rühmen muß, so sehr widersteht mirauch hier seine Farbengebung. Es gab aber einPortrait im Salon, wofür eben die ScheffcrscheManier ganz geeignet war. Nur mit diesenunbestimmten, gelogcncn, gestorbenen, charakter-