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1 (1849)
Entstehung
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und worin ein verblichen buntes Muttergottes-bildchcn hervortröstet. Sie hält das Hauptgesenkt, so daß die größere Seite des Gesichtes,das ebenfalls fast Profil, gar seltsam beschattetwird. ES ist, als ob des FausteS nächtlicheSeele ihren Schatten werfe über das Nntlitzdes stillen Mädchens. Die beiden Bilder hingennahe neben einander, und eS war um so be-merkbarer, daß auf dem des FausteS aller Licht-cffckt dem Gesichte gewidmet worden, daß hin-gegen auf Grctchens Bild weniger das Gesicht,und desto mehr dessen Umrisse beleuchtet sind.Letzteres erhielt dadurch noch etwas unbe-schreibbar Magisches. Grctchens Mieder istsaftig grün, ein schwarzes Käppchcn bedecktihre Scheitel, aber ganz spärlich, und von bei-den Seiten dringt ihr schlichtes, goldgelbesHaar um so glänzender hervor. Ihr Gesichtbildet ein rührend edles Oval, und die Zügesind von einer Schönheit, die sich selbst ver-bergen möchte aus Bescheidenheit. Sie ist dieBescheidenheit selbst, mit ihren lieben blauen