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gültigen Blicks zuwarf. Mit stummen Schmerzenbettelten sie um ein Bischen Mitempfindungoder um Aufnahme in einem Winkelchcn desHerzens. Vergebens! die Herzen waren vonder Familie der eigenen Gefühle ganz angefülltund hatten weder Raum noch Futter für jeneFremdlinge. Aber das war es eben, die Aus-stellung glich einein Waisenhaufe, einer Samm-lung zusammengeraffter Kinder, die sich selbstüberlassen gewesen und wovon kcins mit demanderen verwandt war. Sie bewegte unsereSeele wie der Anblick unwürdiger Hiilslosigkcitund jugendlicher Zerrissenheit.
Welch verschiedenes Gefühl ergriff uns da-gegen schon beim Eintritt in eine Galleric jeneritalienischen Gemälde, die nicht als Findelkinderausgesetzt worden in die kalte Welt, sondernan den Brüsten einer großen, gemeinsamenMutter ihre Nahrung eingesogen und als einegroße Familie, befriedet und einig, zwar nichtimmer dieselben Worte, aber doch dieselbeSprache sprechen.