Druckschrift 
1 (1849)
Entstehung
Seite
XV
Einzelbild herunterladen
 

XV

Sinn die Flucht zu ergreifen, sondern sie geben viel-mehr ihren Drängern den Laufpaß, sie werfen sie zumLande hinaus und bleiben hübsch selber im Lande, miteinem Worte sie fangen eine Nevoluzion an.

Was mich betrifft, so blieb mir, durch jene Be-gegnung, ein tiefer Kummer, eine schwarze Traurig-keit, eine blcperue Verzagniß im Herzen, dergleichenich nimmermehr mit Worten zu beschreiben vermag.Ich, der eben noch so übermüthig wie ein Siegertaumelte, ich ging jetzt so matt und krank einher, wieein gebrochener Mensch. Es war dieses wahrhaftignicht die Wirkung eines plötzlich aufgeregten Pa-triotismus. Ich fühlte, es war etwas Edleres, etwasBesseres. Dazu ist mir seit langer Zeit alles fatal,was den Namen Patriotismus trägt. Ja, es konntemir einst sogar die Sache selber einigermaßen ver-leidet werden, als ich den Mummenschanz jenerschwarzen Narren erblickte, die aus dem Patriotismusordentlich ihr Handwerk gemacht, und sich auch eineangemessene Handwcrkstracht zugelegt und sich wirklichin Meister, Gesellen und Lehrlinge cingetheilt, undihre Zunftgrüße hatten, womit sie im Lande fechtengingen. Ich sage Fechten im schmutzigsten Knoteu-sinne; denn das eigentliche Fechten mit dem Schwertgehörte nicht zu ihren Handwerksbräuchen. Vater