Druckschrift 
1 (1804)
Entstehung
Seite
59
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seinen Hymnen und Ideen hinauf, diesenSternbildern eines unterirdischen Himmels.Man begreift die Möglichkeit, wie man zwaruzig Anfänge seiner Republik nach seinem Todefinden konnte, wenn man im Phädrus, deralle unsere Rhetoriken verurthcilr, die besonnenespielende Kritik erwägt, womit Sokrates denHymnus auf die Liebe zergliedert.

Mißverstand und Vorunheil ists, aus die-ser Besonnenheit gegen den Enthusiasmus desDichters etwas zuschließen; denn er muß ja imKleinsten zugleich Flammen werfen und an dieFlammen den Wärmemesser legen; undmuß mitten im Kricgsscucr aller Kräfte die^ Zarte Wage einzelner Syibcn festhalten. Be-leidigt denn der Philosoph den Gott in sich,

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weil er, so gut er kann, einen Standpunkt nachdem andern zu ersteigen sucht, um in dessenLicht zu sehen, und ist Philosophieren über dasGewissen gegen das Gewissen? Wenn Be-