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ihr unendliches Weh ausspricht oder ihr Wohl:so sey sie ein Shakspeare und bring' uns dasWort. Die eigne Stimme, welche der Menschselber im Brausen der Leidenschaft betäubtverhört, entwische der Poesie sowenig als ei-ner höchsten Gottheit der stummste Seufzer.—Giebt es denn nicht Nachrichten, welche unsnur auf Dichter-Flügeln kommen können;giebt es nicht eine Natur, welche nur dann ist,wenn der Mensch nicht ist und die er anti-zipiert ? — Wenn z. B. der Sterbende schonin jene finstere Wüste allein gelegt ist, umwelche die Lebendigen ferne, am Horizont wietiefe Wölkchen, wie eingesunkne Lichter stehenund er in der Wüste allein lebt und stirbt:dann erfahren wir nichts von seinen letztenGedanken und Erscheinungen — Aber diePoesie zieht wie ein weißer Strahl in die tiefeWüste und wir sehen in die letzte Stunde desEinsamen hinein.
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