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3 (1827) E
Entstehung
Seite
636
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Elektromagnetismus.

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bei denjenigen weiteren Aeufserungen der l';dl zu seyn, worinderselbe den Unterschied zwischen einem Stahlmagnete unddem elektromagnetischen Drahte zu erläutern, und ilie VerLhei-Iung des Magnetismus im Stahle nebst der hieraus folgendenWirkungsart der Stahlmagnete aufzuklären sucht. Das Letzteregehört an sich nicht hierher, die llanptäufserung über das Kr-stere aber theile icli gleichfalls um so lieber mit Skkbucks ei-genen Worten mit, weil sie mir selbst nicht völlig deutlich ge-worden ist, übrigens aber in der Hauptsache nichts abzuämlemscheint.Der Magnetismus im Eisen und Stahle unterscheidetsich also darin vom Magnetismus in der Galvanischen Kette,dals die den diametral einander gegenüberliegenden TanctendesStahlmagnetes zugehörenden inneren Theile der magnetischenAtmosphäre in einander greifen , und in dem Metalle so innigverbunden sind, dafs sie auf keine Weise von einander Getrenntwerden können, indem die Axe dev ganzen , den Stab erfüllen-den und umgebenden magnetischen Atmosphäre, als ein mittenzwischen den Polen an der Oberiläche des massiven cylindri-schen Magnetstabes liegender Kreis angenommen werden mufs.ln der galvanischen Kette dagegen können nicht nur die einan-der diametral gegenüber liegenden Theile der einfachen magne-tischen Atmosphäre der Leiter bis zu jedem beliebigen Abstandevon einander entfernt werden, wodurch sie um so vollkomme-ner in dieser, vor der Entdeckung Oeiisteds gänzlich unbe-kannten, einfachen Form hervortreten, sondern es wird sogaraller Magnetismus der Galvanischen Kette aufgehoben, wenndie einander diametral entgegengesetzten Theile der magneti-schen Atmosphäre bei völliger Berührung der Metalle auf glei-che Art in einander greifen, als in den Stahlmagneten.

Verstehe ich die Ausdrücke recht, so sind die entgegen-gesetzten Magnetismen im Stahle durch einander gebunden, sodafs die Polarität nur an den Enden der Stäbe in gröfster Stärkehervortritt und in der Mitte bis zur Indifferenz verschwindet)statt dafs dieselben anr elektromagnetischen Imiter an allen Punc-ten zum Vorschein kommen, dann aber verschwinden und zurBildung eine? gleichfalls bipolaren Magnetes sich vereinigen,wenn die Drähte nnt einander in Berührung kommen.

Dafs auch diese Theorie den Anforderungen an eine solchenicht genüge, läfst sich bald zeigen, indem sie in sich entwe-der unmöglich oder unbestimmt is.t, und bei erhaltener Bestim-