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3 (1827) E
Entstehung
Seite
634
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E 1 e k t r o m a g n e l i s in u s.

Schnittes , mit dem die Magnetnadel parallel steht, befindlichsind. Kur auf eine unendlich kleine Magnetnadel würde dieElementarwirkung, wie beim Vielecke erfolgen.

Bei einem Schliefsungsdrahte , der ein Cylinder oder einviereckiges Prisma ist, dessen Durchmesser gegen die Längeder Nadel, auf welche erwirkt, verschwindet, gehen also diemagnetischen Polaritäten scheinbar nach einer und derselbenRichtung, scheinbar deswegen, weil diese Wirkung nichtdie den einzelnen Seiten eines Vielecks zukommende, sonderndie Gesammt- Wirkung derselben ist.

Gesen diese Theorie scheint mir einzuwenden, dafs sieunklar und in sich selbst nicht consequent ist. Entweder sindnämlich die Richtungen der Magnetismen hei den verschiedenge-stalteten Leitern in der Wirklichkeit genau so, wie sie in denZeichnungen ausgedrückt sind, so widerspricht dieses der .Er-fahrung, indem bekanntlich die Magnetnadel sich um runde undvierseitige Leiter, deren Durchmesser gegen den ihrigen kei-neswegs verschwindend sind, ganz auf gleiche Weise bewegt.Soll aber die Darstellung der Wirkungen vier - und vielseitigerLeiter blols von solchen gelten , deren Durchmesser verschwin-dend sind, so mufs nachgewiesen werden , auf welche Weiseaus diesen diejenigen mit mefsbarem Durchmesser entstehen, unij,.^ welche die Nadelspitze sich im Kreise bewegt, ln dem Quer-132 . schnitte des runden Leiters sind zwar, um dieses Phänomen zuerklären, die Richtungen der Magnetismen alle nach einer Seitehin gezeichnet, es ist aber nicht nacbgewiesen, warum die da-zwischen liegenden, diesen entgegengesetzten, fehlen. Will manhierauf erwiedern , dal's sie einander zu nahe liegen, so bleibtdie Frage unbeantwortet, warum die andern, gleichfalls entge-gengesetzten , Pole weiter von einander abstehen. Ist endlichdie Zahl der ungleichnamigen Pole wirklich unendlich, so fal-len sie überall zusammen, müssen sich neutralisiren, und es istgar kein ElTect möglich.

So lange diese, das Ganze treffenden Einwürfe nicht be-seitigt sind, scheint es mir überflüssig, die Theorie an einzel-nen Erscheinungen zu prüfen. Piiechti, hat zwar zu zeigengesucht, in wie fern aus der Lage der ungleichnamigen Fole inden Transversalmagneten das Umlaufen der Nadelspitze um den