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E 1 e k t r o m a g n e l i s in u s.
Schnittes , mit dem die Magnetnadel parallel steht, befindlichsind. Kur auf eine unendlich kleine Magnetnadel würde dieElementarwirkung, wie beim Vielecke erfolgen.
Bei einem Schliefsungsdrahte , der ein Cylinder oder einviereckiges Prisma ist, dessen Durchmesser gegen die Längeder Nadel, auf welche erwirkt, verschwindet, gehen also diemagnetischen Polaritäten scheinbar nach einer und derselbenRichtung, — scheinbar deswegen, weil diese Wirkung nichtdie den einzelnen Seiten eines Vielecks zukommende, sonderndie Gesammt- Wirkung derselben ist.
Gesen diese Theorie scheint mir einzuwenden, dafs sieunklar und in sich selbst nicht consequent ist. Entweder sindnämlich die Richtungen der Magnetismen hei den verschiedenge-stalteten Leitern in der Wirklichkeit genau so, wie sie in denZeichnungen ausgedrückt sind, so widerspricht dieses der .Er-fahrung, indem bekanntlich die Magnetnadel sich um runde undvierseitige Leiter, deren Durchmesser gegen den ihrigen kei-neswegs verschwindend sind, ganz auf gleiche Weise bewegt.Soll aber die Darstellung der Wirkungen vier - und vielseitigerLeiter blol’s von solchen gelten , deren Durchmesser verschwin-dend sind, so mufs nachgewiesen werden , auf welche Weiseaus diesen diejenigen mit mefsbarem Durchmesser entstehen, unij,.^ welche die Nadelspitze sich im Kreise bewegt, ln dem Quer-132 . schnitte des runden Leiters sind zwar, um dieses Phänomen zuerklären, die Richtungen der Magnetismen alle nach einer Seitehin gezeichnet, es ist aber nicht nacbgewiesen, warum die da-zwischen liegenden, diesen entgegengesetzten, fehlen. Will manhierauf erwiedern , dal's sie einander zu nahe liegen, so bleibtdie Frage unbeantwortet, warum die andern, gleichfalls entge-gengesetzten , Pole weiter von einander abstehen. Ist endlichdie Zahl der ungleichnamigen Pole wirklich unendlich, so fal-len sie überall zusammen, müssen sich neutralisiren, und es istgar kein ElTect möglich.
So lange diese, das Ganze treffenden Einwürfe nicht be-seitigt sind, scheint es mir überflüssig, die Theorie an einzel-nen Erscheinungen zu prüfen. Piiechti, hat zwar zu zeigengesucht, in wie fern aus der Lage der ungleichnamigen Fole inden Transversalmagneten das Umlaufen der Nadelspitze um den